Oans, zwoa… Clantreffen!

Servus beinand!
Das diesjährige Clantreffen hat uns erneut in den Süden Deutschlands verschlagen. Genauer gesagt waren wir in der Landeshaupttstadt des Freistaates Bayerns unterwegs.
München (bayrisch: Minga) war unser Ziel für 3 Tage und diese sollten anstrengender werden als es unsere müden Knochen gewohnt sind.

Nachdem die Mitgliederzahl mit nur 6 Kollegen bereits auf ein Clanhistorisches Tief gesunken war mussten wir am Anreisetag noch einen weiteren Ausfall verzeichnen. Die nicht endenden Metallmassen auf Rädern, womit sich zahlreiche Urlaubsreisende gen Süden bewegten, waren zu viel für den gewöhnlichen Trackmania Fahrer. Nachdem die Kollisionsabfrage eingeschaltet war ging es nach 3 Stunden und 150 Kilometern für Maupi nicht mehr weiter.
An dieser Stelle können wir nur noch sagen: “Du hast was geiles verpasst!”. Das dieser Satz nicht nur so dahingesagt ist wird sich in den kommenden Abschnitten des Clantberichts zeigen!

 

Allgemeiner Treffpunkt des Anreisetages (Freitag) war das “Dahoam” (zu deutsch: sein zu Hause) von Freeky. Nachdem die ersten bereits im “Wombats”-City Hostel eingecheckt hatten ging es via U-Bahn auf in Richtung Freeky wo uns ein Grillabenteuer erwartete. Anders als gedacht gab es für die von der Anreise erschöpften Kollegen nur eines: Arbeit! Mit kräftiger Unterstützung von Freeky’s Bruder (wir sagen an dieser Stelle: “DANKE!”) wurden die Spareribs, der Salat und das Grillfleisch in kürzester Zeit essbar zubereitet. Wer sich vor lauter Hunger nicht zurückhalten konnte griff bereits zum Baguette und verfeinerte es mit der selbstgemachten Kräuterbutter.
Kurz nach 20 Uhr traf auch mit tmJonas der letzte Gast ein. Der Grill wurde im nu wieder auf Betriebstemperatur gebracht und weiter ging das schnabulieren!
Nach einer kurzen Verdauungspause wurde noch eine kleine Partie Trackmania angestartet und dies auf einem Tripple Monitor Setup! Kurzerhand umgestellt konnte man TM2 Valley auf 3 Monitoren spielen und sogar hitzige Duelle im Splitscreen Modus wurden ausgetragen.
Im Angesicht der vorausstehenden kurzen Nacht machten sich die Mitglieder auf in Richtung Hostel. Zu diesem Zeitpunkt waren wir vollzählig: Schandmaul, tmJonas, Kaito, Amigo, Freeky

 

Der Samstag ging früh los und so wurden bereits vor 8 Uhr die Betten geräumt um sich Richtung Frühstückszone zu bewegen. Unter Zeitdruck wurden die letzten Krümmel der Frühstückssemmel gefuttert und einen Augenblick später standen wir schon in der U-Bahn Richtung Freeky. Dort angekommen wurde mit Hilfe von Navigationssystemen und Kaito’s Auto das nächste Ziel angesteuert: die Kartbahn!
Mit E-Karts (2 Elektromotoren mit jeweils 2,8 KW Leistung) wurde dieses Jahr die Strecke unsicher gemacht. Einzig ein Local Hero konnte sich nach dem Qualifying vor dem XR-Team platzieren. Die Strecke gab einiges her, jedoch mangelte es an Überhohlmanövern. Lediglich für zahlreiche Umrundungen wurde die blaue Flagge geschwenkt und so genannte “Newbies” stellten sich des öfteren recht ungeschickt an beim räumen der Piste für den schnellere Fahrer. Durch diese Umstände änderte sich am Endergebnis nichts und somit platzierten wir uns kompakt hinter dem Unbekannten.
Der kleine Hinweis nach dem Rennen “Sie haben gerade 30 Minuten Sonne verbraucht!” lässt darauf schließen das bei der Errichtung dieses Komplexes zukunftssicher gebaut wurde. Der Kartplast München ist daher ein hochmoderner “Funpark” der noch einiges mehr zu bieten hatte. Neben einer kleinen Bowlingbahn hatte die Minigolf-Anlage unser Interesse geweckt. Durch ein Kart-Minigolf Komibangebot konnten wir günstig das Vergnügen beginnen lassen. Bereits an der ersten Bahn angekommen herrschte große Verwirrung über das besondere Regelwerk. Hier ein kleiner Auszug:

- Es schlagen alle Spieler nacheinander ab
- Dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt ist muss immer als nächstes ran, d. h. es sind alle Bälle gleichzeitig im Spiel
- Falls ein Ball im “hohen Gras” oder in den Steinen gelandet ist kann dieser auf Wunsch im Gegenzug für einen zusätzlichen Strafschlag auf die Spielbahn zurückgelegt werden
- nach einem Maximum von 10 Schlägen ohne Erfolg kriegt man 12 Punkte, bei Aufgabe der Bahn 14 Punkte

Der genaue Ausgang wurde am Schluss nicht dokumentiert und daher ging auch kein klarer Sieger aus dieser spaßigen Partie Minigolf hervor. (Anm. d. Red.: tmJonas wurde trotzdem wegen unsportlichen Verhalten für dieses Turnier nachträglich disqualifiziert, Grund: absichtliches weg­schie­ßen / umlenken der Bälle anderer Mitspieler).

Mit einem Bärenhunger machten sich die fünf Freunde nun auf in Richtung Innenstadt um eines der zahlreichen Augustiner Restaurants und Bierhallen aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin machten wir durch einen kleinen Navigationsfehler einen kleinen Abstecher zur gewaltigen Allianzarena, der Heim- und Hofrasen das FC Bayern. Die riesigen Automassen die sich dorthin bewegten zeigten uns das heute etwas großes anstehen musste, nämlich die Spielervorstellung für die kommende Saison. Vom Augistiner aus gut gesättigt machte man sich in Richtung Olympiazentrum auf um dort die BMW-Welt zu besuchen. Unter anderem konnte man sich dort die neusten Topmodelle der BMW-Flotte anschauen und von innen begutachten. Des weiteren wurde die nächste Generation an Elektrofahrzeugen gezeigt und die Technologie hinter den Elektromotoren erläutert. Der ein oder andere nicht so begeisterte Auto und BMW-Fan machte es sich zwischenzeitlich auf den vielen Sitzmöglichkeiten gemütlich.

Als nächstes machten wir uns auf in Richtung nebenliegenden Olympiapark wo ein lokales Sommerfest bereits im Gange war. Schandmaul lies es sich nicht nehmen alle zu einem “Demolition Derby” einzuladen (im Volksmund bekannt als “Autoscooter”). Nachdem dabei die letzten Kräfte aufgebraucht wurden, machten wir eine kurze Pause vor dem Olympiasee. Dort gab es eine ansehnliche Show eines Wakeboarder’s der einige Tricks zum besten gab. Angetrieben wurde dieser durch eine Zuganlage und dem daran befestigten Seil mit Haltegriff. Ausgeruht und wie immer sportlich unterwegs beschlossen wir den Olympiaberg zu erklimmen der mit 60 Meter relativer Höhe eine der höchsten Erhebungen Münchens ist. Der Berg der während der Bauarbeiten der Olypialinie “U3″ erhöht wurde bietete uns einen schönen Ausbklick auf das Olympiagelände und die Stadt München.

Etwas ausgepowert setzten wir unsere Reise fort in Richtung Innenstadt um dort neben dem Stachus (Karlsplatz) auch den bekannten Marienplatz und das Rathaus zu besichtigen. Der Endpunkt der Innenstadtbesichtigung stellte der Eisbach dar, der mit einer so genannten “stehenden Welle” ein Anreiseziel für viele Surfer aus der ganzen Welt darstellt. Abwechselnd stürzen sich dort die Surfer von links und rechts in die Welle um ihre Tricks zu zeigen und um zu trainieren.

Auf dem Rückweg wurde noch in eine andere der bekannten Augistiner Bräustuben eingekehrt um die bereits wieder leeren Mägen zu füllen. Unter anderem wurde dort unserem Mitglied Amigo zugemutet 2 prall gefüllte Glässer “Obatzda mit nur 6 Salzstängchen zu verputzen. Eine zusätzlich bestellte Breze und eine Scheibe Brot der Kollegen löste das Problem.

Auf dem Rückweg zu den Schlafgemächern wurde noch kurz die für die Wombats Hostels bekannte “Wombar” aufgesucht um den obligatorischen Free-Drink abzustauben. Mehr oder weniger nach dem Motto “Ex oder nie wieder… Hopp” wurde das Bier in die Kehlen geleert um Sekunden später aus Innenbereich geschmissen zu werden… ab 24 Uhr war Nachtruhe angesagt.
Bei dem verdienten Feierabend-Bier verabschiedeten wir uns auch von Schandmaul der am nächsten morgen bereits um 7 Uhr! das Zimmer räumen musste um rechzeitig zu einer Jubiläumsfeier nach Hause zu kommen.

 

Der Sonntag stand unter dem Motto “chillen” und das am besten bei schönem Wetter und einer Badegelegenheit. Der heilige Petrus war uns gnädig und so konnten wir uns bei über 30° Celsius auf in Richtung Riemer See oder in München besser bekannt als “BUGA-See” aufmachen. Der künstlich angelegte See für die Bundesgartenschau 2005 ist als eines der saubersten Gewässer in der Umgebung bekannt und war für uns gut zu erreichen. Aus der persönlichen Erfahrung können wir den See nur weiterempfehlen!
Nachdem sich alle erfrischt hatten standen auch bei Amigo die Zeichen auf Abschied. Dieser machte sich von der naheliegenden U-Bahn Station auf in Richtung Hauptbahnhof. Der Rest vom Schützenfest fuhr darauffolgend zurück zu Freeky um den Hunger mit italienischen Gerichten des Hausitalieners von Freeky zu stillen. Ein paar Würfe mit der coolen, pinken “T-DSL” Frisbeescheibe von Freeky beendeten das jährliche Treffen und so trennen sich unsere Wege erneut für ein Jahr…

[Bett: Amigo, Stuhl: Schandmaul, Boden (WASD): Kaito, Boden (Pfeiltasten): tmJonas]
Alle weiteren Fotos im Forum!

Bamtreffen 2013!

Liebe Kolleginen und Kollegen. Leider habe ich es dieses Jahr irgendwie … äh … verrafft, unser altehrwürdiges Clantreffen in einem formidablen Schriftstück festzuhalten.

Es begann dieses Jahr schon im Vorfeld mit vielen kurzfristigen Absagen – von Maupi, Madderikk und tmjonas – wodurch unsere Truppe auf insgesamt sieben Personen zusammenschmolz. Wie kompensiert man weniger Menschen? Richtig, mit mehr Zeit! Volle fünf Tage dauerte unser Treffen dieses Mal und das wurde von allen als sehr positiv empfunden. Zum ersten Mal dabei war auch Amigo, der sich nahtlos ins Bavaria-Zimmer eingefügt hat.

Los gings am Freitag mit einer kleinen Runde durch die Stadt, zum Essen in eine Pizzeria. Passend für Nerds musste man sich die Pizza aus dem Ofen quasi selber holen, wenn ein kleines Plastikdings lustig zum leuchten, bimmeln und vibrieren anfing. Ein kleiner Abstecher in die Innenstadt zum Stephansdom bei Nacht und flanieren an der Strandanlage am Donaukanal liesen den Abend ausklingen.

Am nächsten Tag schauten wir uns gewaltige Skulpturen an, ritten auf Elefanten, oder gaben ihnen tolle Namen. Rasensprenkler sorgten für die notwendige Abkühlung bei über 35°C im Schatten. Die Hitze wollte, nachdem Aero zu uns stieß, trotz der unglaublichen Coolness nicht weichen, wodurch ein Tretboot-Duell auf der alten Donau anstand. Die “Einsamkeit” auf dem Treetboot nutzten Aero und Schandmaul auch für einen sehr intimen Moment. Abends gings auf den Prater zum Mampfen ins Schweizerhaus. Weed konnte das erste seiner insgesamt 8 Wiener-Schnitzel essen. Freeky und Schandmaul freuten sich über 1,5 Kilo Schweinshaxe.

 

 

Etwas umdisponieren mussten wir für Sonntag. Eine komplette Bahn zu mieten lohnte sich dieses Jahr nicht ganz, weil nur 7 Personen mitgefahren wären. Als Alternative nutzten wir ein Angebot, für überschaubares Geld den ganzen Vormittag fahren zu können. Bis zu sechs Fahrten gingen sich dabei aus. Einige unserer Helden (einschließlich des Autors, Anm. d. Red.) konnten sich danach nicht mehr so ganz flüssig bewegen. War trotzdem wieder saulustig und ein Highlight. Sonntag stand auch noch etwas Kultur auf dem Programm: Im naturhistorischen Museum konnten sich einige der Mitglieder die Körperwelten-Ausstellung anschauen, oder einfach so durch das riesige und beeindruckende Museum schlendern.

Ein weiteres sportliches Großereignis stand am Abend an. Der Himmel verfinsterte sich – von weitem war Rumpeln und Kreischen zu hören: XR. Prater. Minigolf. Gewitter. Todesmutig stürzten wir uns auf die Bahnen, zerschlagen mit vielen Bombenkratern und umzingelt von gefräßigen Raubtieren konnten wir uns gerade so auf den entscheidenden Schlag konzentrieren. Irgendwann hat es dann auch noch angefangen Hunde und Katzen zu regnen, wodurch wir uns doch auf das nächste Wiener Schnitzel konzentrierten.

Montag war dann der offizielle Lazyday. Vormittag mussten unsere Männer erstmal alle ihr Strampelhöschen fürs Schwimmbad holen – und brauchten dafür eine geschlagene Stunde! Freeky, Amigo und Schandmaul konnten in aller Ruhe noch einen Kaffee zwitschern und mussten trotzdem noch warten. Dann ging’s aber rauf, ins Krapfenwaldbad. Neben vielen hübschen Strandnixen mussten wir leider dann auch den Anblick halbnackter Clankollegen verkraften – was die meisten Männer mit hemmungslosem Bierkonsum hinunterspülten. Etwas schaumig wird die Angelegenheit, wenn man nach dem Bier auf die Idee kommt, mit Freeky Trampolin zu springen. In großer Demut verneigen wir uns hier an dieser Stelle bei unserem Flugkünstler. Als Abschluss des Clantreffens ging es danach noch an einen Aussichtspunkt und zum Essen in ein Heurigen-Lokal, wo es hiesigen Wein und lecker Essen gab. Auf dem Rückweg wurde Freeky nebenbei noch zweimal von der Polizei gefilzt und hat der zweiten Streife das Blaseröhrchen vom ersten Mal unter die Nase halten können. Wir sind uns sicher: Freeky gehört hinter Gittern!

 

Alles in allem war’s wieder super! Auf eine Fortsetzung freuen wir uns vermutlich in der Wuppertaler Gegend nächstes Jahr. Unter Umständen lässt sich das mit der Flugschau verbinden. Alle weiteren Fotos gibt’s im Forum!

Bis zum nächsten Jahr, liebe Homepage!

Clanturnier Reloaded

Es ist ein regnerischer Sonntagabend, der Mauszeiger huscht über den Desktop, auf der Suche nach einer längst vergessenen Verknüpfung. In der hintersten Ecke, bei manchem Spieler sogar im Startmenü eingemottet, wird sie schließlich gefunden, stark verstaubt, aber noch funktionstüchtig. Die XR’ler haben sie dennoch erkannt. TrackMania United Forever schimmert leicht unter der dicken Schmutzschicht hervor.
Nach einer kurzen Reinigung und Instandsetzung flimmert dann schon der gläserne Globus über den Bildschirm, viel interessanter war jedoch die Meldung im Vordergrund… Nach 116 Tagen heißt man das ein oder andere Mitglied Willkommen!
Jetzt wird es aber mal wieder Zeit, ab auf die Piste! Freekys Server war schon am laufen, eifrig wurden dort die ersten Testrunden gedreht (okay, es wahren eher Testründchen).

Um die ersten Ründchen zu verstehen haben wir unseren Elitefahrer Maupi an die Tastatur gelassen welcher uns nun ausgiebig seinen Ersteindruck beschreibt:

Die erste Runde auf der Rallymap war irgendwie ungewohnt. Das Fahrgefühl war sehr komisch und es gab übelste Wegfindungsprobleme. Vom Start weg ne Rechtskehre, welche direkt in 90° nach links endete. Dann noch zwei Blöcke und… Ende? Wo gehts lang? Ah, die Strecke führt direkt daneben wieder zurück! Also über die Mitte gerumpelt und durch den Checkpoint in die kurze Rechtskurve und ein Block weiter das Ziel. Häääh? Kann nicht sein, hab wohl irgendwas übersehen und Checkpoints ausgelassen. Mal sehen wie die anderen fahren… oh, ist ja sogar ne Multilap… geschätzte 25 Blöcke lang, äh kurz. Gibbet net. Wer baut sowas? Blick inne obere Ecke… Freeky. OMG…

An dieser Stelle wäre man wohl ausgelacht worden, wenn man gesagt hätte, dass das fast die beste Map des Abends war. Den offiziellen Startschuss bildete Vexydes masochistische Snow-Map, deren Namen wir glücklicherweise wieder verdrängt haben. Die Strecke erinnerte eindrucksvoll an die Crashmania vergangener Zeiten.
Die Zielsetzung waren 50 Punkte zum Sieg. Trotz Warmup und einigen darauf folgenden Runden sah insbesondere Maupi nicht ein mal das Ziel und beendete die Snowmap mit genau 0 (in Worten: NULL!) Punkten. Wenigstens hat er nach dieser Map (oder eher Katastrophe) endlich eingesehen das ein auf der Seite liegendes Auto nicht mehr den vollen Vortrieb hat. Danke, Vex.

Und weil wir schon bei Vexyde sind, für 2 Stunden durfte er ein XR vor seinem Namen tragen und damit wohl einem der bedeutsamsten und schnellsten Clans der TrackMania-Szene angehören. Also… ähm, bedeutsam sind wir allemal, und schnell auch, schnell in der Streckenbegrenzung :)

Und trotz des kleinen Zuwachs im Clan waren fast durchgehend gleich viele Mitglieder auf der Strecke wie sonst auch, Weed war zu 90 % abwesend, schuld daran sei einzig und allein seine Freundin… was haben die beiden nur in den laaaaaangen AFK-Zeiten gemacht? Vex hat ihn immerhin ganz gut vertreten.

Nach der hitzigen Runde waren wir also reif für die Insel. Aber das Warmup und die ersten offiziellen Runden waren ein einziges Fiasko. Eine enge Linkskurve, Sprung und…. nichts? Richtig, mitten in der Landezone war ein Loch, die Form entsprach einer Null (Maupi lässt grüßen ;-) ). Den Sprung in das kühle Nass hat der ein oder andere Fahrer des öfteren wiederholt, dabei hätte man um die Rampe einfach herumfahren können!

Also, wieder weg von der kleinen Inselgruppe und ab in die City und damit auf eine der besten Strecken des Abends. Besonders der Kopfübersprung ins Ziel sorgte für extreme Spannung und der ein oder andere landete am Betonpfeiler neben dem Ziel oder wurde noch kurz zuvor von seinem Rivalen überholt, das auf dem Dach liegend, und wir wissen ja dank Maupi, der Vortrieb ist dabei nicht besonders gut.

Aber auch der Städtebummel geht mal zu Ende, zuvor prägten Aspahlt, Beton und Wolkenkratzer die Landschaft, jetzt sind es sanfte Hügel, saftiges Gras und trübe Seen. In Rally gab es zwei Wege, entweder man fährt nach links, oder nach rechts. Nur Schand meinte, er fährt geradeaus über diesen Felsbrocken, hat dann aber doch gekniffen als er an seine schöne Lackierung gedacht hat. Jedes Grüppchen dreht also eine Runde auf ihrer gewählten Seite, dann kreuzen sich die Wege wieder beim Start. Bei manch einem Fahrer war die Verwirrung dann erstmal groß, denn jetzt muss man genau die andere Route wählen, manch einer hatte aber Probleme mit der Lenkung und fuhr einfach nochmals den selben Weg, 30 Sekunden Rückstand können ja nicht schaden.

Als die Schlammschlacht endlich überstanden war, machten wir die Küste unsicher. Aber schon kurz nach dem Start machte sich ein Trend bemerkbar: Saltos! Die waren zwar unfreiwillig, aber wir hätten locker einen Stuntclip hinbekommen. Interessant war auch die Zieleinfahrt. Hier konnte ich des öfteren ein oder zwei Plätze nach vorne rutschen, die ich aber vermutlich  in den Folgerennen auch gleich wieder verloren habe.

Ähnliche Überschläge wurden auch in der Wüste entdeckt, dort allerdings seltener. Aber bei einem Sprung durch ein Looping bildete sich Schweiß auf der Stirn. Die Ideallinien ähnelten sich dabei nicht, es wurde nur noch versucht das Auto auf die Rampe zuzusteuern, was erstaunlich gut funktionierte. Die nachfolgende 180°-Kehre war dafür schlimmer. Zum Glück war die Gitter-Steilkurve mit Straßenblöcken nach oben hin begrenzt, sonst wären die Autos bei unsachgemäßer Handhabung zum Mond geflogen.

Die nachfolgende Strecke war aber ein Super-GAU. 1. Stadium, wir lieben Stadium bekanntlich über alles…  2. Zu lang.  3. Das Ding darf den Titel Strecke nicht tragen. Nähere Informationen will ich euch ersparen, aber selbst die uneingeladenen Gäste begannen sich zu beschweren. Der Download auf TM-Exchange wurde übrigens kurz danach entfernt. Der Erbauer sollte sich für diese Katastrophe schämen und den Editor nie wieder anrühren.

Im großen und ganzen lässt sich sagen das der offizielle Teil Strecken- und Fahrtechnisch schwach angefangen und schwach aufgehört hat. Es war aber dennoch ein gelungener Abend, was aber größtenteils an der Kommunikation über Skype lag.

Die ersten Mitglieder des Clans haben sich dann aus dem Staub gemacht, dabei folgte ein wahres Highlight. Eine Strecke in der Wüste, sie hat es geschafft die verbliebenen Fahrer auf dem Server zu halten. Das Layout kennt Maupi schon in und auswendig. Es entsprach so ziemlich genau einer 0, bestehend aus einem Multilapblock und 5 Straßenblöcken. Die Dekoration hingegen umfasste weit das 4-Fache, aber dennoch fesselte sie uns. Und siehe da: Blick inne obere Ecke… Freeky. OMG…

Clantreffen 2012 – das Fest der Fußkranken

Etwa 5500 Kilometer legten die Mitglieder in Richtung Berlin zusammengerechnet zurück um erneut die Gelegenheit zum kollektiven Gruppenkuscheln zu bekommen. Das entspricht in etwa der Strecke bis zum Mittelpunkt der Erde. Und ist das Berlin nicht auch?

Schon kurz nach dem Einchecken erwartete uns die erste Überraschung. Spricht mich einer von hinten an: „Hey, du, du bist der Schand“. Ich konnte das nicht leugnen. Allerdings pufften schnurrstracks etliche Fragezeichen aus meinem Kopf. „Ähhh ja. Ich kenn dich aber nicht“. „Doch“. „Ok, mit wem hab ich die Ehre?“ Und unverhofft machte ich Bekanntschaft mit Atze. Atze-Peng. Ex-Clanmitglied. Und irgendwie ganz schön kurz geschoren im Vergleich zu dem allseits bekannten Löwenmähnen-Foto vom ICQ-Profil. Kurz zuvor hatte uns schon Mr. Bones eingesackt und half den armen verwirrten Bayern, sich in der Großstadt zurechtzufinden.

Um auf die restlichen Anreisenden warten zu können, verlagerten wir die Front zunächst ins angrenzende Pub des Hostels (das im Übrigen tolle Zimmer hatte!). Nach und nach stießen kleinere Reisegrüppchen hinzu. Zunächst Dutchman. Anschließend Insomnia, der neben Maupi auch seine frisch angebandelte Freundin Insa dabei hatte. Der erste Schreck saß tief, doch sie ließ sich (fast) nichts anmerken. Auch Mad torkelte mit den beiden Ösis Aero und tmjonas zur Gruppe. Erst jetzt legten sich die letzten Zweifel über Aeros Teilnahme. Alle drei hatten stark gerötete Finger vom 12-stündigen Fifa-Duell des Vortages – waren die Südländer doch schon seit Montag in der deutschen Hauptstadt. Schließlich komplettierten Weed und die mittlerweile fest ins Clantreffen-Leben integrierte Kerstin das Ensemble. Nachdem sich irgendwann alle gestärkt hatten, stand die erste kleine Stadttour an. Dutchman zeigte uns die berühmte Berliner Mischung. Besonders begeistert war der Clan von den Hackschen Höfen. . .

The wild wonders of Berlin

Weiteres Wissenswertes Tag 1:

  • Ich hab’s zwar schon erwähnt, aber nochmal: Die Hackschen Höfe waren voll geil.
  • Der Einfachheit halber wird Jonas in Zukunft auch zu den Ösis gerechnet.
  • Als irgendwann die stille Frage laut wurde, was Mad denn so für uns geplant hat, schaute dieser etwas verdutzt zu Dutchman.
  • Wieder ein paar Menschen schworen sich an diesem Tag, nicht mehr mit dem Auto nach Berlin zu fahren.
  • Das große Zugduell zwischen Kaito und Schandmaul in TMU ging 7:7 aus. Gleich Scheiße.
  • Kaito schüttete an diesem Tag niemanden etwas über den Latz.
  • Ein paar Menschen hatten ziemlich deftige Probleme mit dem Verständnis von Uhrzeiten, vor allem der Angabe „Viertel“ und „Dreiviertel“. Wer’s net versteht: Schand fragen!

Der zweite Tag begann mit einem Paukenschlag: Ein Blitz schlug in Berlin ein und es schiffte. Und schiffte. Und schiffte. Der ursprünglich geplante Aufbruch von halb 11 verzögerte sich immer weiter nach hinten. Wir nutzten die erste Stunde für ein bisschen „Heißer Sitz“ in TMU. Für viele der erste Kontakt mit TMU seit langer Zeit. Dennoch schlugen wir uns grandios, weil die Laptoptastatur – sofern man nicht vier Tasten gleichzeitig drückte – einfach super toll war. Um halb 12 überlegten wir die weiteren Pläne. Insomnia schlug Brettspiele vor.  Dutchman bestellte sich daraufhin erstmal einen Teller Nachos, die anderen folgten mit dem ersten (oder zweiten) Frühstück des Tages. Etwas ungeduldig wartete auch Insa auf ihren Burger, den sie nach qualvollen Minuten aber dann doch noch erhielt. Nach dem Burger hatte immer noch keiner Lust auf Brettspiele, daher entschied man sich schließlich doch zum Aufbruch.

Die erste Aktion führte uns – nach kleineren Zwangspausen, oder Verschnaufpausen – mit Umwegen zur Bootsanlegestelle. Es folgte eine etwa einstündige Bootsfahrt durch den Stadtkern von Berlin. Direkt anschließend zeigte uns Maupi einige weitere Highlights – Bundestag, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz.

Nachdem die Truppe jetzt doch schon gute 1,5 km gelaufen war, kamen erste zarte Hinweise von Inso, dass man ja langsam mal wieder Pause machen könnte. Schwupps saßen wir schon wieder im Cafe und schlugen die Zeit bis zum Kartfahren tot. Aero, Jonas und Mad versuchten zum Beispiel, sich durch parallele Sitzanordnung unsichtbar zu machen. Half leider nix, sah aber bekloppt aus. Allerdings wurden auch schon diverse Kampftaktiken zurecht gelegt, wie man Inso am besten vom Treppchen fernhält. Auch Aero taktierte schon intensiv und wollte seine Coast-Kenntnisse in die Realität übertragen. Leider wurde seine Taktik später von der Rennleitung verboten.

Womit wir auch schon beim Kartrennen wären, dem alljährlichen Highlight des Clantreffens. Leider hatten wir dieses Jahr einige Zaungäste – Dutchman wollte sich die tödliche Anstrengung nicht noch einmal antun. Kerstins Rückschläge der letzten Jahre saßen zu tief. Und Atze wollte sich die Blamage nicht geben, mal nicht als erster auf dem Stockerl zu sein. Insa hatte vermutlich einfach zu viel Angst vor uns. Dafür erhielten wir Verstärkung von Mr. Impossible, dem Gründer des Tm-Blogs. Zu diesem Zeitpunkt erreichten wir dann auch die größte Truppenstärke von immerhin 14 Teilnehmern! Neuer Rekord.

Los ging’s mit 5 Runden Warmup. Kaito musste aber feststellen, dass Schlangenlinien beim Kartfahren nicht die Reifen warm machen, sondern dass man dann sogar im Warmup schon die blaue Flagge gezeigt bekommt. Im Qualifying wurde es dann schon spannend: Die ersten fünf platzierten wechselten im Rundentakt die Positionen. Aero stemmte dann eine gute 28er Zeit in die Strecke und lehnte sich fortan im Kart zurück, um die Fingerchen ein wenig zu entspannen – ein Vegetarier hat nur begrenzte Kräfte. Leider machte ein Schandmaul ihm einen Strich durch die Rechnung und fuhr bei letzter Gelegenheit die beste Runde. Auch Insomnia konnte trotz mitgebrachtem Fan noch nicht aus dem Vollen schöpfen. Sein glorreicher Auftritt kam dann später, als er die Nadeo Zeit schlug. Zehntel um Zehntel knabberte er von den Vordermännern weg. Doch der Plan von XR ging auf. Ein unbekannter XRler (Mad war’s schon mal nicht, den Schweif hätte man erkannt) schoss Inso ab und ermöglichte dadurch den unbefleckten Dreiersieg. Wie erwartet kämpften Aero und tmjonas um die besten Plätze. Doch einer, mit dem (einschließlich er selber) niemand gerechnet hatte, fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg: Schand. So ganz konnte er es zunächst zwar nicht glauben, doch die Schmerzen im rechten Arm zeigten im dann doch recht deutlich, dass es keine Halluzination war.

Von 55 Runden ziemlich geplättet, machte sich die Truppe dann auf, zum anstrengenden Gewaltmarsch zum Lemke-Brauhaus. Insa bekam bei dieser Gelegenheit ihren lang ersehnten Berliner Döner, war aber nicht restlos überzeugt davon. Dafür gab es eine interessante Diskussion, ob der Döner jetzt besser in Alufolie, oder in 25 Servietten aufgehoben ist. Im Brauhaus gab’s dann die verdiente Mahlzeit und leckeres Bier für die Sportler. Inso und Insa verabschiedeten sich dann bereits an diesem Abend. Noch einen Tag mit den harten XRlern konnten sie sich einfach nicht vorstellen. Es sei aber erwähnt, dass sich alle über den eher spontanen Besuch vom Clan um die Ecke freuten! Das kann man in der Zukunft ruhig ausbauen. Zurück beim Hostel entdeckten wir dann ein paar ziemlich betrunkene und redselige Österreicherinnen. Aero war das egal – der streckte die Fühler aus und verbrachte auch den Rest der Nacht mit dem Quartett. Was er da genau gemacht hat, weiß man nicht so genau. Auf jeden Fall hat er beim Hostel seine Adresse für die Mädels hinterlassen. Es bleibt ihm an dieser Stelle nur noch viel Glück zu wünschen.

Wissenswertes Tag 2:

  • Schon am Vortag waren einige Leute grandios daran gescheitert, das Monstrum von Burger mit der Hand zu essen. Zu grausig sahen die verzerrten Gesichter aus, wenn sich die Lippen und die restlichen Konturen des Gesichtes in das kindskopfgroße Ungetüm des Fleichberges mahlten. Insa war das egal: Sie zog’s durch!
  • Kaitos goldenes Händchen schlug beim Frühstück wieder gnadenlos zu. In einem kleinen Tischfußballduell mit einem Tischtennisball, gegen tmjonas führte schon der erste gezielte Schuss vom Schweizer zu einer Glanzparade Kaitos. Leider wurde das Tor in Form eines Salzstreuers dabei in einer fließenden Bewegung vom Tisch gefegt und zerspratzte Eindrucksvoll in tausende Partikel.
  • Jonas versuchte auf dem Weg vom Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz, das Holocaust-Denkmal zu erklettern, wodurch er sich den Unmut eines Denkmalwärters zuzog. Diese Ösis…kein Respekt vor Betonklötzen!
  • Mad wusste nicht so ganz, was er beim Kartfahren mit seiner Haarmähne anstellen soll. Er entschied sich schließlich dazu, einen Minecraft-Einhorn-ähnlichen Schweif hinten aus dem Helm herausstehen zu lassen. Naja immerhin war er nicht lila.
  • Der Unterschied zwischen XR und ys-tp hat sich nun deutlicher herauskristallisiert. Es scheint in der körperlichen Kondition begründet zu liegen. Oder anders formuliert: That’s the difference between boys and men. Wobei das auch nicht so ganz passt. Mir fällt aber grad nicht das englische Wort für „Rentner“ ein.
  • Jonas versuchte zu später Stunde mal so richtig Schweizerisch zu sprechen – und scheiterte. Im fiel kein Satz ein.
  • Die österreichischen Mädels guckten ein klein wenig verdutzt, als sie den Grund für unsere Zusammenkunft vernahmen. Wie wenn so ein Clantreffen was besonderes wäre…Eine der Grazien war übrigens ein klein wenig aggressiv und mochte meiner Vermutung nach einfach die Männlichkeit im Allgemeinen nicht. Auch hier nochmal viel Glück an Aero!

Schließlich brach auch schon der letzte Tag an. Bis auf kleinere und größere Regenschauer und dem Besuch von einigen weiteren Sehenswürdigkeiten Berlins (zu Fuß!!), war der Tag dann insgesamt weniger spektakulär, dafür sah man einige interessante Dinge. Unter anderem einen Bugatti Veyron, eine komische VW-Welle und ein Licht-Schatten-Theater. Das ganze wurde umrahmt von „Unter den Linden“, dem Berliner Dom, der Humboldt-Uni mit dem Verbrannte-Bücher-Mahnmal. Offiziell beendet wurde das Treffen in einer kleinen Pizzeria. Tmjonas, Aero und Mr. Impossible nutzten die verbleibenden Stunden noch, um zu Golo zu fahren, dem berühmt-berüchtigten Mapper.

Hier noch ein paar Fotos (den Rest gibt’s wie gewohnt im Forum):

Wild Wonders of Berlin

Aero beim Brunzen

 

 

 

 

 

 

 

Jonas im Holocaust-Denkmal

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Fata Morgana durch schlechtes Wetter

 

Wenn Maupis Arsch am Aufzug hängen bleibt

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Alles in allem war es wieder ein sehr gelungenes Clantreffen. In der Kürze der Zeit blieb zwar nur die Möglichkeit für einen kleinen Eindruck von Berlin, aber der war dafür umso besser. Sehr schön war auch, dass wir einige nette Gäste begrüßen durften. Wenn das so weitergeht, können wir das Treffen nächstes Jahr „XR and Friends“ nennen. Um auch die Südländer wieder besser einzubinden, wird nächstes Jahr vermutlich Wien das große Ziel sein. Zeitpunkt: Anfang August. Und eventuell auch mal 1,2 Tage länger! Und mit Klettergarten. Und Prader. Und Mozartkugeln. Bis dahin wird auf dieser Homepage vermutlich kein Artikel erscheinen, oder Redaktion? Was war nochmal der Grund für unseren Clan?
 
 
 

Ältere Beiträge «